Im Mai 1974 wurde Valéry Giscard d’Estaing Präsident der Republik und wollte eine neue Ära der Modernität einläuten. Eine seiner ersten Entscheidungen betraf die Aufspaltung der ORTF und die Gründung von drei neuen Fernsehsendern: TF1, Antenne 2 und FR3. Drei neue öffentlich-rechtliche Sender, die jedoch autonom waren und miteinander konkurrierten. Es beginnt ein Wettlauf um die Zuschauerzahlen, und fortan liefern sich die Sender einen erbitterten Kampf. Dieser Wettbewerb läutet ein wahres goldenes Zeitalter für das Fernsehprogramm ein, an dessen Spitze die Unterhaltungssendungen stehen. Die Stars der Musikszene erobern die Wohnzimmer der Franzosen.